27.09.2010
Leichtathleten der LG Wittgenstein starteten mit 4 Mannschaften
Westfälische DSMM-Endkämpfe in Münster
Die gute Trainingsarbeit im Schülerbereich in den Wittgensteiner Stammvereinen und darüber hinaus mit den Trainern der Leichtathletikgemeinschaft (LG) dieser Vereine zahlt sich aus – zwei weibliche (Schi A 14/15 Jahre, Schi B 12/13 Jahre) und zwei männliche Mannschaften (Schü A 14/15 Jahre, Schü C 10/11 Jahre) konnten sich für die Endkämpfe der Deutschen Schüler-Mannschafts-Meisterschaften (DSMM) auf Westfalenebene qualifizieren, die am vergangenen Wochenende in Münster stattfanden.
Mit den DSMM bietet der Deutsche Leichtathletikverband (DLV) den jungen Leichtathleten/tinnen die Möglichkeit, neben den Einzel- und Mehrkampfmeisterschaften das eigene Leistungspotential auch im Team darzustellen. Hierzu hat er spezielle Mannschaftswettkämpfe zusammengestellt, die es den teilnehmenden Vereinen erlaubt, sich im sportlichen Mannschaftswettkampf zu messen.
Allen DSMM-Wettkämpfen ist gemeinsam, dass nur zwei Teilnehmer je Disziplin und eine Staffel in das Mannschaftsergebnis einfließen und ein Aktiver maximal in drei Disziplinen (inklusive Staffel) starten darf.
Viel vorgenommen hatten sich die jungen Sportlerinnen und Sportler der kleinsten Leichtathletikgemeinschaft (LG) in einem starken Teilnehmerfeld und sie konnten ihren Erwartungen durchaus gerecht werden. Dass es am Ende der beiden Wettkampftage nicht zu einem angestrebten Podestplatz reichte, ist auf Verletzungspech, aber teilweise auch auf fehlende Nerverstärke zurückzuführen.
Toller Kampf und Teamgeist bei den Jüngsten
Bei den Schülern C (10/11 Jahre) setzte sich die Mannschaft, die einen Wettkampf mit insgesamt 7 Disziplinen zu bestreiten hatte, aus Tim Fuhrmann, Joshua Hartmann, Justus Flöter, Max Reichel (alle VfL Bad Berleburg) sowie Tim Henrich und Felix Lange (TUS Erndtebrück) zusammen. Alle riefen konzentriert ihre Leistungen ab und arbeiteten sich, auch mit persönlichen Bestleistungen (Joshua 4,40 m im Weitsprung, Tim Fuhrmann 43 m und Felix 44 m im Ballwurfl, Max 1,32 im Hochsprung), Rang für Rang nach vorne. Sowohl bei dem emotionsgeladenen Staffellauf und dem abschließenden 1000 m Lauf behielten Max, Tim, Joshua und Justus das Läuferfeld taktisch klug unter Kontrolle und erreichten mit 4711 Punkten einen ausgezeichneten 5. Platz (nur 6 Punkte hinter dem „großen Bruder“ der LG Kindelsberg.
Verpatzter Wechsel verhindert vordere Platzierung
Die Schülerinnen B (12/13 Jahre) gingen in der Besetzung Nele Krauß (SF Edertal), Franziska Wahl, Celine Wirth, Melanie Wahl, Xenia Märtens (alle VFL Bad Berleburg), Johlanda Espeter (TV Laasphe) und Jana Born (TV Arfeld) an den Start und hatten einen Vierkampf (75m, Weit, Ballwurf, 4x75m-Staffel) zu absolvieren.
Nach fulminantem Beginn im Weitsprung, wo Franziska mit 4,74 m das beste Ergebnis erzielte und Nele Krauß (4,60 m) und Melanie Wahl (4,46 m) Bestleistung sprangen, erhielt man über die 75m einen Dämpfer, da hier einige Punkte zur Konkurenz verloren gingen. Im Ballwurf konnten Johlanda und Jana dann aber Boden gut machen: Johlanda warf 41,50 m und Jana mit 38,50 m persönliche Bestleistung (pB), womit das Team sich auf die 4. Position verbessern konnte.
Im abschließenden 4 x 75m-Staffellauf zeigten die Mädels Nerven, denn beim zweiten Wechsel wurde das Staffelholz zu früh – also vor dem Beginn der Wechselzone – übergeben, was letztlich die Disqualifikation bedeutete. Damit fehlten in der Gesamtwertung ca. 950 Punkte und damit sprang leider nur der siebte Platz heraus.
Platz 6 für die A-Schüler
Die Schüler A-Mannschaft (14/15 Jahre) in der Besetzung Max-Philipp Salomon (TSV Aue Wingeshausen), Torben Henrich und Moritz Jung (beide TuS Erndtebrück), Maximilian Schroeder, Jan Philipp Schroeder, Rico Sebastian Bernshausen, Cornelius Köhler, Jens Wagener (alle TV Laasphe ) sowie Jens Achenbach (TV Arfeld) erzielte im 8 Disziplinen umfassenden Wettkampf trotz Erkrankungen und Verletzungen einen guten 6. Platz und steigerte sich von 7707 Punkte aus der Qualifikation auf 7754Punkte.
Als beste Punktesammler waren Rico Sebastian (12,09 m Kugel: 554 Pkt.), Jens Achenbach (5,57 m Weit: 552 Pkt.) sowie Moritz Jung (1, 58 m Hoch: 519 Pkt.) und Torben Henrich (3:09,59 min über 1000m: 519P) unterwegs. Persönliche Bestleistungen erzielten Cornelius Köhler (Kugel 10,46m und 80 m Hü / 14,30s), Jan Philipp Schroeder (80m Hü / 13,68 s), Maximilian Schroeder (1000m / 3:24,04min), Max Philipp Salomon (100m / 13,18s), Moritz Jung (Kugel / 10,43 m) und die 4x100m-Staffel in der Besetzung Köhler, Achenbach, Schroeder (Jan), Salomon. mit 51,70 sec.
Schülerinnen A scheitern knapp an 8.000 Punkten
Die Schülerinnen A (14/15Jahre) trennten am Schluss des langen Wettkampftages ganze sechs Punkte vom 4. Platz und nur 73 Punkte von einem begehrten Podestplatz.
Lara Saßmannshausen (Sportfreunde Birkelbach), Lisa-Sophie Klappert, Luisa Franke, Maria Espeter und Johlanda Espeter (alle TV Laasphe), Jessica Nebeling (TSV Aue-W.), Ines Walter (TUS E´brück), Franziska Stoffel, Maria Janson, Mona Reuter (alle VFL Bad Berleburg) sowie Lisa Hackler (TV Feudingen) scheiterten knapp an der 8000-Punkte-Marke, konnten ihr Quali-Ergebnis aber nochmals um 123 Punkte steigern.
Stärkste Punktesammler waren Lara Saßmannshausen; 5,28 m im Weitsprung waren das bestes Ergebnis aller Teilnehmerinnen (!) und 13,30 s über die 100 m waren enebfalls ein Topleistung), die beiden Mehrkämpferinnen Lisa Hackler (Ballwurf: 54 m, 80m Hürden: 13,05 s, Hoch: 1,48 m) und Maria Espeter (Hoch: 1,48 m (pB), Weit: 4,68 m, 80mHü: 13,92 s) sowie Lisa Klappert (100m: 13,80 s) und Maria Janson (Ball: 40 m), steuerten ebenfalls viele Punkte zum Mannschaftsergebnis bei. Auf der abschließenden 800m-Strecke präsentierten sich die Mittelstrecklerinnen Johlanda Espeter (2:31,44 min) und Ines Walter (2:34,3 min) wieder einmal stark, mussten in ihrem Rennen aber noch die für die TSG Dülmen startende amtierende Westdeutsche Meisterin und die Westfälische Hallenmeisterin an sich vorbeiziehen lassen.
Zufrieden kehrten die Aktiven und ihre Trainer um den Sportleiter der LGW, Volker Birkelbach, dennoch von Münster zurück, zumal wieder einmal wertvolle Erfahrungen aus den beiden Wettkampftagen mit nach Hause genommen werden konnten.




