22. Januar 2018

Solide Leistung beim Winter­-Höhepunkt

11,96 Meter mit der Drei-Kilogramm-Kugel: Lea Emelie Dickel von der LG Wittgenstein bei den Westfälischen U18-Hallenmeisterschaften in Dortmund. (WP-Foto: Tom Finke)
11,96 Meter mit der Drei-Kilogramm-Kugel: Lea Emelie Dickel von der LG Wittgenstein bei den Westfälischen U18-Hallenmeisterschaften in Dortmund. (WP-Foto: Tom Finke)

Lea Emelie Dickel bei den „Westfälischen“ der U18 Vierte im Kugelstoß / Meldeplatzierung bestätigt

Dortmund. (fr) Der Platz in der Meldeliste war auch der Platz in der Ergebnisliste: Rang 4 im Kugelstoß der U18 wurde es für Lea Emelie Dickel. Die Birkefehlerin war am Wochenende die einzige Athletin der LG Wittgenstein bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und U18-Jugend in Dortmund, bei der 641 Starts verzeichnet wurden – ein Gewimmel, in dem man erst einmal die Ruhe bewahren muss. Der Kugelstoßring liegt zwar etwas versteckt unter der Zuschauerbrücke, doch parallel zum Wettkampf trommelten die 200-Meter-Läuferinnen durch die angrenzende Kurve.

„Lea war rufrieden, hätte aber gerne die 12 Meter übertroffen. Das hat sie erst ein einziges Mal geschafft“, berichtete LGW-Trainer Bernd Walter, der Dickel am Samstag in der Helmut-Körnig-Halle betreute und sichüber „stabile Leistungen“ freute. Der Blick auf die Ergebnisse gibt ihm recht: Alle sechs Versuche landeten  deutlich jenseits von elf Metern. Mit dem letzten Stoß haute die Schülerin ihren besten raus: 11,96 Meter. „Das war schon ein guter Wettkampf von ihr“, fand Walter.
Die Siegerin Pia Northoff (Jöllenbeck) brachte die 3-Kilo-Kugel auf 13,21 Meter, zu „Silber“ fehlte Dickel knapp ein Meter, zu Platz 3 waren es 36 Zentimeter – also keine knappe Differenz, über die man sich hätte ärgern können.

Den Sieg bei den Spezialistinnen zu holen, war indes auch nicht der Anspruch. Einerseits, weil Lea Emelie Dickel im Wettkampf zum jüngeren Teil des Doppeljahrgangs zählte. Andererseits, weil die Einzeldisziplin im Training nur eine unter vielen ist – Ziel sind gute Ergebnisse bei Siebenkampf-Wettkämpfen im Sommer. Dafür trainiert sie in Bad Berleburg dreimal wöchentlich. Walter: „Das läuft gut bei ihr. Sie ist fleißig.“

Westfalenpost vom 22.01.2018
Bildquelle: WP-Foto Tom Finke

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