Start zum 100-Meter-Lauf in Lage: Malin Böhl auf der mittleren Bahn.

1. Juli 2017

"Am Ende zählt die neue Erfahrung"

Erschwerte Bedingungen für Malin Böhl und Till Marburger bei den Deutschen Meisterschaften Blick U16 in Lage

Lage. Die Bilanz ist beachtlich: Bei den Deutschen Meisterschaften Block U16 in Lage stellte die LG Wittgenstein die einzigen beiden Starter aus dem Kreisgebiet. Nur Malin Böhl (W14) und Till Marburger (M14) hatten die Norm erfüllt. Die extrem schwierigen Wetterbedingungen boten Kälte, Wind und Regen und machten es ihnen unmöglich, in diesem Wettkampf eine Topleistung abzurufen.

Im strömenden Regen gingen die Mädchen U16 zum Kugelstoßen. Der Ring war von Regenwasser geflutet. Malin Böhl (Stammverein: VfL Bad Berleburg) stieß die Kugel gerade mal 9,27 Meter weit und blieb deutlich unter ihren Möglichkeiten. Beim Weitsprung landete sie bei 4,52 m, allerdings ohne das Absprungbrett zu treffen.

Am Mittag ließ der Regen endlich nach, so dass der Hürdenlauf bei besseren Bedingungen stattfinden konnte. Dabei nutzte Malin Böhl ihre Stärke und lief die 80m-Hürden technisch sauber. Ihre Zeit von 13,26 Sekunden brachte sie dann im Gesamtergebnis ein gutes Stück nach vorn. Starker Wind erschwerte den Athleten den Diskuswurf; Malin Böhl kam auf eine Weite von 23,68 m. Über 100 Meter sprintete sie in 14,41 Sekunden.

Da alle Sportler mit den erschwerten Bedingungen zu kämpfen hatten, rückte Malin Böhl bei ihrer ersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft mit einer Gesamtpunktzahl von  2.329 von Startplatz 33 auf Platz 27 vor.

„Dabei sein ist alles!“ Dieses Motto hatte Till Marburger (Stammverein: TSV Aue Wingeshausen) im Vorfeld seiner Teilnahme in Lage ausgegeben, nachdem er sich mit 2.578 Punkten für die Deutschen Blockwurfmeisterschaften qualifiziert hatte.

Doch unterm Strich hatte der Mehrkämpfer keinen guten Wettkampftag erwischt. Mit 5,20 m im Weitsprung startete er zwar gut in den Wettkampf, doch im Hürdenlauf blieb – nach einem Fehlstart und Starkregen – die Uhr bei 13,31 Sek. stehen.

Auch in den Stoß- und Wurfdisziplinen gab es keinen Grund zur Freude: Die 4kg-Kugel landete bei 10,82 m. Beim Diskuswurf blieb er mit 25,37 m weit unter seinem Leistungsvermögen. „Am Ende zählt die neue Erfahrung“, nahm es Till Marburger sportlich. Sein Resümee der Deutschen Blockwurfmeisterschaften: 2.428 Punkte und Platz 20.

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