Katja Marburger (li.) und Ricarda Wied-Bernshausen bei den Westfälischen Seniorenmeisterschaften in Paderborn.

25. Mai 2017

Katja Marburger knackt Siegerlandrekord im Hochsprung

Zwei Westfalenpferdchen für LGW-Athletin bei Offenen Westfälischen Seniorenmeisterschaften in Paderborn

Paderborn. Gleich zwei Westfalenpferdchen hat Katja Marburger aus Paderborn mitgebracht. Bei den Offenen Westfälischen Seniorenmeisterschaften holt die Athletin zwei Titel dank zweier herausragender Sprünge. „Es hat heute einfach gepasst“, freute sich Katja Marburger.

Dass sie eine gute Weitspringerin ist, hat die Sportlerin, die für den TSV Aue-Wingeshausen startet, in den vergangenen Jahren mehrfach bewiesen. Und auch im Ahornsportpark konnte sie ihr Können erneut abrufen. Mit einem hervorragenden Weitsprung von 4,60 Metern landete sie ganz weit vorn und ließ die Konkurrenz komplett hinter sich. Damit holte sie zum einen den Titel mit dem bekannten Westfalenpferdchen und stellten einen Vereinsrekord für den TSV auf.
Beim Hochsprung toppte Katja Marburger noch mehr. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 1,48 m stellte sie den 13 Jahre alten Siegerlandrekord von Claudia Schwan (LG Wittgenstein) ein. Zudem verbuchte sie einen weiteren Vereinsrekord für den TSV.

Im Sprint über 100 m lief Katja Marburger nur hauchdünne 0,02 Sekunden hinter der Siegerin über die Ziellinie. Mit ihrer Zeit von 14,29 Sek. wurde sie Zweite und sammelte den dritten Vereinsrekord für den TSV an diesem Tag.

Vom Erfolg ein wenig überrascht
Nach dreiwöchiger Verletzungspause war auch Ricarda Wied-Bernshausen vom Stammverein TV Laasphe in der Altersklasse W55 in zwei Disziplinen am Start.  Mit dem 500g-Speer konnte sie noch in ihrem letzten Versuch die Weite 21,16 m erreichen und sich damit Platz 2 sichern.

Besonders spannend war der Diskuswettbewerb, da sich die Wittgensteiner Athletin von Versuch zu Versuch steigerte.  Wieder im letzten Versuch flog die Diskusscheibe (1kg) auf genaue 23 m. Das bedeutete Platz 3, nur 11 cm hinter der Zweitplatzierten. „Ich war schon ein wenig überrascht“, freut sich Ricarda Wied Bernshausen über ihren Erfolg.

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