Conny Wagener (Startnr. 1170) bei den Deutschen Crossmeisterschaften in Herten.

5.3.2016

Wittgensteiner Läufer auf  anspruchsvollem Parcours

Deutsche Crossmeisterschaften in Herten: Conny Wagener und Werner Stöcker jeweils auf Platz 3

Herten. Ihre Hindernisqualitäten haben Conny Wagener und Werner Stöcker von der LG Wittgenstein am Samstag bei den Deutschen Crossmeisterschaften im westfälischen Herten unter Beweis gestellt. Auf einer koordinativ anspruchsvollen und kräftezehrenden Piste waren beide gut unterwegs und schafften es jeweils auf Platz 3.

In acht Rennen wurden in den U18- bis Aktiven-Klassen insgesamt neun neue Deutsche Meister ermittelt. Als der Startschuss um 10.15 Uhr fiel, setzten sich rund zweihundert Läufer in den Altersklassen M60 bis M80 sowie W50 bis W75 in Bewegung. Obwohl es wider Erwarten auch „von oben“ trocken blieb, so war doch die Strecke glitschig und tief, so dass an einer besonders modrigen Passage mehrfach die Rennschuhe steckenblieben. Viermal musste der Parcours bewältigt werden, insgesamt waren es 5.900 Meter.

Bedingt durch ständiges Auf-und-Ab, den knöcheltiefen Schlamm und die zweimal zu überquerenden Strohballen ging das Rennen wirklich an die Substanz. Bei Conny Wagener lief es nach eigener Angabe „nicht so richtig rund“. Im Ziel angekommen konnte sie ihre Platzierung zunächst überhaupt nicht einschätzen. Umso größer war dann die Überraschung beim Blick in die Ergebnisliste: Platz 3 für Conny Wagener! Mit ihrer Zeit von 27:56 Minuten hatte sie sich in der Altersklasse der Seniorinnen W60 – erstmals bei einer Cross-DM – auf einen Podestplatz gekämpft.

Von der Platzierung her stand ihr Werner Stöcker nichts nach. Der Läufer aus Erndtebrück startete in der Altersklasse der Senioren M75 und wurde mit seiner Zeit von 29:53 Minuten ebenfalls Dritter.

Gemeinsam mit Dietmar Lehmann vom CVJM Siegen SG waren die Wittgensteiner nach Herten gefahren. Und Lehmann setzte dem Läufer-Trio aus Siegen-Wittgenstein dann die Krone auf mit Platz 1 bei den Senioren M70 (27:29 Min). Alles in allem waren sich die drei Läufer einig: „Das war ein richtig schöner Erfolg.“